Der Plastikrebell aus Stuttgart

Nachdem der Stuttgarter Getränkehändler Hand-Peter Kastner 50 Säcke voller Einweg-Plastikflaschen in nur 3 Monaten sammelt hatte er es satt. Er nahm alle Plastikflaschen aus dem Sortiment und riskiert seine Unternehmen damit.#





Sein genervter Facebookeintrag ist bereits 3,2 Millionen mal gelesen worden und findet weltweite Beachtung. Man hat in sogar schon zu Vorträgen in die USA und dir Schweiz eingeladen. Scheinbar hat seine Weigerung nicht nun die Nachbarn wachgerüttelt. In erreichen nun tausenden Nachrichten und es reißt kaum ab.

 

Der 41 Jährige sagt das er nun die „Schnauze voll hat von Plastik“. Er will den Umweltschutz vorantreibe und eine Lawine in der Branche lostreten. Sein Plan kann ihn aber durchaus in den Ruin führen, denn sein Plan ist zwar einfach aber gewagt, Kastner hat seine Kunden aufgerufen keine Plastikflaschen und Dosen mehr zu kaufen und auf umweltfreundliche Mehrwegflaschen aus Glas zu setzen. Seine Thesen füllen 2 DinA4 Seiten die am Eingang seine Getränkemarkts hängen.

 

Jedoch war es auch der Wunsch nicht der Flaschenentsorgungsbetrieb etlicher Discounter der Umgebung zu sein. Denn in zwölf Wochen sammelten seine Mitarbeiter 10400 Einwegflaschen und Dosen der Kunden. Die meisten stammen nicht aus seinem Laden, jedoch muss er auch fremde Flaschen und Dosen annehmen. Scheinbar kommen seine Kunden zu abgeben und kaufen beim Discounter. Kastner hat von der Menge einige Bilder in den sozialen Medien geteilt.

 

Seiner Kalkulation nach verliert er damit bis zu 5 Prozents eines Umsatzes. Jedoch spart er eine Menge an Arbeit ein. Er meint das er nicht nun ökologisch denken muss, sondern auch betriebswirtschaftlich handeln muss. Der Weg an die Presse könnte aus dem Verlust auch kurzfristig eine Gewinn machen.

 

Der Branchenverband des Getränkefachgroßhandels unterstützt Kastner Entscheidung: „Das ist absolut nachvollziehbar“, sagt der Bundesvorsitzende des Verbands (GFGH), Günther Guder. Kastner treffe „absolut den Nerv der Zeit“. „Guder siehst sogar schon einen Trend, wenn auch die Zahlen Kastners das Gegenteil sprechen,



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